Die Jahrbücher der SVEK

Das Schweizerische Jahrbuch für Kirchenrecht befasst sich mit der ganzen Breite des Kirchenrechts, angefangen mit dem Recht der evangelisch-reformierten Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche und ihrer Kantonalkirchen, sodann dem Staatskirchenrecht, d.h. denjenigen staatlichen Rechtssätzen, die Religion und Kirche betreffen, und bezieht auch religionsrechtliche Fragestellungen ein, die sich aus der zunehmenden Bedeutung ausserchristlicher Religionen in der Schweiz ergeben.

Das Jahrbuch möchte dem Kirchenrecht in der Schweiz ein Forum schaffen, das als Vermittler sowohl von den Kantonalkirchen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeit als auch in umgekehrter Richtung wirken kann, und auf diese Weise dem Kirchenrecht in der Öffentlichkeit eine besser hörbare Stimme verleihen.

Zusätzlich zum Schweizerischen Jahrbuch für Kirchenrecht erscheinen die Beihefte dazu in einer separaten Reihe.

Die Jahrbücher enthalten neben den Aufsätzen der Referate an den Jahrestagungen Beiträge zur aktuellen religionsrechtlichen Rechtsprechung, zu aktuellen Gesetzgebungsprozessen und Entwicklungen in den Landeskirchen sowie Rezensionen und Buchanzeigen zu kirchenrechtlichen Publikationen. Feste Bestandteile des Jahrbuchs sind daneben eine Jahresbibliographie zum schweizerischen Kirchen- und Religionsrecht sowie Dokumentationen zu Gesetzgebung und kirchenparlamentarischen Publikationen.

Beiheft 7 (2020)

Band 7 – Martin Baumann und Hansjörg Schmid:
Teil 1. Staat und Religion im Kanton Zürich. Eine Orientierung
Teil 2. Regelung des Verhältnisses zu nicht-anerkannten Religionsgemeinschaften. Untersuchung im Auftrag der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Schlussbericht

Vorwort
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieses Bandes
Anschriften der Herausgeber des Jahrbuchs

Teil 1.
Staat und Religion im Kanton Zürich. Eine Orientierung

Anlass

Zielsetzung

Historische Einordnung

Leitsätze
1. Teil: Gesellschaft und Religion
2. Teil: Recht und Religion
3. Teil: Staat und Religionsgemeinschaften

Teil 2.
Regelung des Verhältnisses zu nicht-anerkannten Religionsgemeinschaften. Untersuchung im Auftrag der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Schlussbericht

Kurzfassung

Einleitung
Zielsetzung und Auftrag
Begriffsklärungen

– «Staat»
– «Religion» und «Religionsgemeinschaft»
– «Betreuungspersonen»
– «Anerkennung»
Stand der Forschung und Forschungsdesign

Befunde zu Religionsgemeinschaften und Dachverbänden

Vielfalt religiöser Gemeinschaften und Organisationen im Kanton Zürich
Statistik, Zugehörigkeiten und Organisationsformen
Islamische Gemeinschaften
– Das Spektrum der islamischen Gemeinschaften
– Organisationsformen
– Betreuungspersonen
– Finanzen und weitere Ressourcen
– Austausch mit der Gesellschaft
– Wünsche, Erwartungen
Christlich-orthodoxe Gemeinschaften
– Das Spektrum der orthodoxen Kirchen
– Organisationsformen
– Betreuungspersonen
– Finanzen und weitere Ressourcen
– Austausch mit der Gesellschaft
– Wünsche, Erwartungen
Weitere Religionsgemeinschaften
– Aleviten
– Hindu-Traditionen
– Buddhistische Gemeinschaften

Tiefenbohrung: Islamische Betreuungspersonen
Forschungsdesign der Teilstudie
Soziodemographischer Überblick
Tätigkeiten und Tätigkeitsfelder
– Administration, Organisation, Kommunikation
– Imam
– Jugendarbeit
– Unterricht
– Seelsorge, Soziale Arbeit, Beratung
– Frauengruppen
– Moscheeführungen, öffentliche Anlässe, interreligiöser Dialog, Feste
Wertschätzung und Nutzen der Betreuungstätigkeiten
Qualifikationen und Mindeststandards
Herausforderungen und Schwierigkeiten
Wünsche und Perspektiven

Dachverbände und übergemeindliche Strukturen
Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ)
– Organisation, personelle und materielle Ressourcen
– Verhältnis zu den Mitgliedsorganisationen
– Verhältnis zu weiteren Akteuren
– Erfolge, offene Fragen, Schwierigkeiten, Selbst- und Fremdwahrnehmung
Verband Orthodoxer Kirchen im Kanton Zürich
– Organisation; personelle und materielle Ressourcen
– Verhältnis zu Mitgliedsorganisationen
– Verhältnis zu weiteren Akteuren
– Stärken und Schwächen, Selbst- und Fremdwahrnehmung
Weitere übergemeindliche Strukturen
Zwischenbilanz zu Teil II

Umsetzung und politische Perspektiven

Perspektiven für das Verhältnis des Kantons zu den juristisch nicht anerkannten Religionsgemeinschaften
Asymmetrien wahrnehmen und abbauen
Geeignete Strukturen aufbauen
Gemeinschaften ausserhalb der Dachverbände nicht ausschliessen
Finanzen transparent gestalten
Freiwilliges Engagement wertschätzen und pflegen
Leistungen mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung honorieren
Die Beteiligung von Frauen stärken
Betreuungspersonen weiter qualifizieren und vernetzen
Anerkennung neu denken

Anhang

Zitierte Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Alter und Religionszugehörigkeit im Kanton ZH
Fragebogen für Betreuungspersonen in muslimischen Religionsgemeinschaften
Wünsche der muslimischen Befragten bezüglich Weiterbildung (Frage 6 des Fragebogens)
Gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Tätigkeiten der muslimischen Religionsgemeinschaften aus der Sicht der muslimischen Befragten (Frage 10 des Fragebogens)
Verzeichnis der Interviewpartner
Vom Luzerner Forschungsteam befragte Expertinnen und Experten
Verteilung islamischer und orthodoxer Kultusorte in den Bezirken

Verzeichnis der Grafiken

Grafik 1: Religionszugehörigkeit in Prozent seit 1970
Grafik 2: Religionszugehörigkeit im Kanton Zürich
Grafik 3: Alter der Befragten der Fragebogenstudie
Grafik 4: Alter der befragten Imame
Grafik 5: Zugehörigkeit der Vereine zu einem Dachverband
Grafik 6: Zuzug in die Schweiz von Befragten, die nicht in der Schweiz geboren sind
Grafik 7: Sprachkenntnisse
Grafik 8: Höchster Bildungsabschluss der Befragten
Grafik 9: Tätigkeiten
Grafik 10: Dauer des Engagements als Betreuungsperson

Verzeichnis der Tabellen

Tabelle 1: Religionen und Konfessionen im Kanton Zürich
Tabelle 2: Hauptsprachen in islamischen Organisationen
Tabelle 3: Befragte Betreuungspersonen
Tabelle 4: Befragte Expertin und Experten
Tabelle 5: Sprache der Predigt
Tabelle 6: Kategorien der von den Befragten gewünschten Weiterbildungen
Tabelle 7: Personelle Ausstattung im Verhältnis zur Zahl der zugewandten Personen

Beiheft 7 © Schweizerische Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht
2020

Weitere Informationen:

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